Mehr Google-Bewertungen bekommen Sie, indem Sie alle Kunden regelmäßig, zum richtigen Zeitpunkt und mit möglichst wenig Aufwand um eine ehrliche Rezension bitten: per Direktlink, QR-Code, NFC-Karte, E-Mail oder persönlich. Verboten sind Gegenleistungen, gekaufte Bewertungen und das gezielte Fragen nur zufriedener Kunden. Wer fair und dauerhaft fragt, baut ein Profil auf, das einzelne Ausreißer gut verkraftet.
Warum sind viele echte Google-Bewertungen so wichtig?
Viele echte Google-Bewertungen sind wichtig, weil sie Interessenten zeigen, wie andere Kunden Ihr Unternehmen erlebt haben, und weil eine breite Basis einzelne unfaire Rezensionen relativiert. Wer mehr Google-Bewertungen bekommen möchte, verfolgt deshalb kein Eitelkeitsziel, sondern sichert seine Sichtbarkeit in Google Maps und in der lokalen Suche ab.
Ein Profil mit wenigen Bewertungen ist empfindlich. Eine einzige 1-Stern-Bewertung kann den Schnitt dort deutlich verschieben, während sie bei einer großen Zahl echter Rezensionen kaum ins Gewicht fällt. Wie stark sich einzelne Bewertungen auf Ihren Durchschnitt auswirken, können Sie mit unserem kostenlosen Google-Bewertungen-Rechner selbst durchspielen. Hintergründe zum Schnitt finden Sie im Ratgeber Google-Bewertungsschnitt verbessern.
Dazu kommt: Aktuelle Bewertungen wirken glaubwürdiger als alte. Wer nur einmal im Jahr eine Aktion startet, hat zwischendurch lange Phasen ohne neue Rezensionen. Ziel ist deshalb ein gleichmäßiger Strom, keine kurzfristige Welle.
Was ist beim Bitten um Google-Bewertungen erlaubt und was nicht?
Erlaubt ist, jeden Kunden fair und ohne Gegenleistung um eine ehrliche Bewertung zu bitten. Nicht erlaubt sind Anreize, gekaufte oder vorformulierte Bewertungen und das gezielte Aussortieren unzufriedener Kunden. Die Google-Richtlinien verlangen, dass Rezensionen echte Erfahrungen wiedergeben. Gekaufte oder getäuschte Bewertungen sind in Deutschland außerdem nach dem UWG wettbewerbswidrig und können abgemahnt werden.
| Erlaubt | Nicht erlaubt |
|---|---|
| Alle Kunden um eine ehrliche Bewertung bitten | Nur zufriedene Kunden fragen (Review-Gating) |
| Direktlink, QR-Code oder NFC-Karte bereitstellen | Rabatte, Gutscheine, Gewinnspiele oder Geschenke für Bewertungen |
| Freundlich erinnern, wenn jemand eine Bewertung zugesagt hat | Bewertungen kaufen oder über Agenturen „generieren“ lassen |
| Erklären, wie das Bewerten technisch funktioniert | Text oder Sternezahl vorgeben |
| Auf alle Bewertungen sachlich antworten | Mitarbeiter, Familie oder Freunde das eigene Unternehmen bewerten lassen |
Review-Gating bedeutet, Kunden vorab zu fragen, ob sie zufrieden waren, und nur die Zufriedenen zu Google weiterzuleiten. Das verzerrt das Bild und ist nach den Google-Richtlinien nicht zulässig. Warum gekaufte Bewertungen ein echtes Risiko sind, erklärt der Ratgeber Google-Bewertungen kaufen.
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Kostenlos prüfen lassenWelche 12 Wege führen zu mehr Google-Bewertungen?
Die folgenden zwölf Wege sind erlaubt, kosten wenig und lassen sich in fast jedem Betrieb umsetzen. Sie funktionieren am besten in Kombination.
1. Einen direkten Bewertungslink nutzen
Der Direktlink öffnet sofort das Bewertungsfenster Ihres Unternehmensprofils. Kunden müssen Sie nicht erst in Google Maps suchen. Wie Sie den Link finden oder erstellen, zeigt die Anleitung Google-Bewertungslink erstellen.
2. Persönlich fragen
Die direkte Bitte im Gespräch ist oft der wirksamste Weg. Ein Satz genügt: „Wenn Sie zufrieden waren, freuen wir uns über eine ehrliche Bewertung bei Google.“ Wichtig ist, dass Sie diese Bitte allen Kunden gegenüber äußern, nicht nur den besonders begeisterten.
3. QR-Code am Point of Sale
Ein QR-Code an der Kasse, am Empfang, auf dem Tisch oder im Wartebereich macht aus der Bitte eine Aktion von wenigen Sekunden. Mit unserem kostenlosen QR-Code-Tool erstellen Sie Bewertungslink und QR-Code und drucken einen Aufsteller aus.
4. NFC-Karte oder NFC-Aufsteller
NFC-Karten enthalten den Bewertungslink und öffnen ihn, wenn ein Smartphone an die Karte gehalten wird. Mehr dazu im Ratgeber QR-Code, Aufsteller und NFC-Karte.
5. E-Mail nach dem Kauf oder Termin
Eine kurze Nachricht einige Tage nach dem Auftrag erreicht Kunden in Ruhe. Beachten Sie: Bewertungsanfragen per E-Mail können rechtlich als Werbung gelten. Klären Sie mit Ihrer Datenschutz- oder Rechtsberatung, unter welchen Voraussetzungen Sie Kunden anschreiben dürfen.
6. Link auf Rechnung und Lieferschein
Ein QR-Code oder Kurzlink auf der Rechnung erreicht jeden Kunden, ohne dass Sie zusätzlich schreiben müssen.
7. Button auf der Website
Ein gut sichtbarer Hinweis „Bewerten Sie uns bei Google“ auf der Kontakt- oder Danke-Seite holt Kunden ab, die ohnehin auf Ihrer Seite sind.
8. E-Mail-Signatur
Eine Zeile mit Bewertungslink in der Signatur aller Mitarbeiter ist eine unaufdringliche Dauererinnerung.
9. Team schulen
Mitarbeiter mit Kundenkontakt sollten wissen, wann und wie sie fragen. Ein gemeinsamer Satz, der zum Betrieb passt, sorgt dafür, dass die Bitte nicht vom Zufall abhängt.
10. Auf Bewertungen antworten
Wer sichtbar auf Rezensionen reagiert, zeigt, dass Feedback gelesen wird. Das motiviert weitere Kunden. Fertige Muster finden Sie unter Google-Bewertung Vorlagen.
11. Bestandskunden einbeziehen
Langjährige Stammkunden haben oft nie eine Bewertung hinterlassen, weil sie nie gefragt wurden. Eine einmalige, persönliche Bitte ist hier legitim, sofern Sie alle Stammkunden gleich behandeln.
12. Das Unternehmensprofil pflegen
Aktuelle Öffnungszeiten, Fotos und Leistungen sorgen dafür, dass Kunden Ihr Profil eindeutig finden und nicht versehentlich einen anderen Eintrag bewerten.
Wann ist der beste Zeitpunkt, um um eine Google-Bewertung zu bitten?
Der beste Zeitpunkt ist kurz nachdem der Kunde den Nutzen Ihrer Leistung erlebt hat, solange die Erfahrung noch frisch ist. Wann das ist, hängt von der Branche ab:
- Restaurant und Café: beim Bezahlen, etwa über einen QR-Code auf der Rechnung.
- Handwerk: bei der Abnahme oder mit der Schlussrechnung, wenn das Ergebnis sichtbar ist.
- Praxis und Dienstleistung: am Empfang nach dem Termin oder in einer Nachricht am Folgetag.
- Onlineshop: einige Tage nach der Zustellung, wenn das Produkt ausprobiert wurde.
- Autohaus und Werkstatt: bei der Fahrzeugübergabe.
Zu früh fragen wirkt aufdringlich, zu spät fragen bringt wenig, weil Kunden den Kontakt dann schon vergessen haben.
Ebenso wichtig wie der Zeitpunkt ist die Form der Bitte. Eine Bewertung bei Google ist eine kleine Gefälligkeit, die Ihr Kunde Ihnen erweist. Sagen Sie deshalb kurz, warum sie Ihnen hilft: Andere Kunden finden Sie leichter und können sich ein ehrliches Bild machen. Bitten Sie ausdrücklich um eine ehrliche Bewertung, nicht um fünf Sterne. Das ist fair, entspricht den Richtlinien und wirkt auf Kunden glaubwürdiger als jede Formulierung, die eine bestimmte Note nahelegt.
Erinnerungen sind erlaubt, sollten aber maßvoll bleiben. Eine einzige freundliche Nachfrage bei Kunden, die eine Bewertung zugesagt haben, ist in Ordnung. Wiederholtes Nachhaken wirkt dagegen schnell wie Druck und kann die Stimmung kippen lassen.
Wie wird aus Einzelaktionen ein fester Ablauf?
Ein fester Ablauf entsteht, wenn die Bitte um Bewertung an einen bestimmten Schritt Ihres Kundenprozesses gekoppelt ist und nicht an die Laune des Tages. So gehen Sie vor:
Erzeugen Sie einen Bewertungslink und den passenden QR-Code, etwa mit unserem QR-Code-Tool.
Bestimmen Sie den einen Moment im Ablauf, an dem jeder Kunde gefragt wird: Kasse, Abnahme, Folgetag.
Aufsteller, Rechnungshinweis, Signatur und Website-Button einrichten.
Einen gemeinsamen Satz für die Bitte vereinbaren und erklären, warum alle Kunden gefragt werden.
Einmal im Monat schauen, wie viele neue Bewertungen kamen, und auf alle antworten.
Was tun, wenn dabei auch negative Bewertungen kommen?
Negative Bewertungen echter Kunden gehören dazu und sind kein Zeichen, dass die Strategie falsch ist. Wer alle Kunden fragt, bekommt ein ehrliches Bild. Antworten Sie sachlich und lösungsorientiert, Hinweise dazu stehen im Ratgeber Auf negative Google-Bewertungen antworten.
Anders liegt der Fall bei Bewertungen, die gegen die Google-Richtlinien verstoßen: Fake-Bewertungen ohne Kundenkontakt, Beleidigungen oder unwahre Tatsachenbehauptungen. Woran Sie solche Fälle erkennen, erklärt Fake-Bewertungen erkennen. Diese lassen sich über das offizielle Prüfverfahren von Google beanstanden. Die Entscheidung trifft die Plattform, zulässige Meinungen echter Kunden bleiben stehen. Wie das abläuft, steht unter Google-Bewertung löschen lassen.
Wenn Sie unsicher sind, ob eine Bewertung auf Ihrem Profil unzulässig ist, fordern Sie die kostenlose Analyse an. Sie erhalten innerhalb von 24 Stunden eine Einschätzung und zahlen nur, wenn eine Bewertung tatsächlich entfernt wird.
Häufige Fragen
Wie bekomme ich mehr Google-Bewertungen?
Bitten Sie alle Kunden regelmäßig und zum richtigen Zeitpunkt um eine ehrliche Bewertung und machen Sie es ihnen so einfach wie möglich, etwa mit Direktlink, QR-Code oder NFC-Karte. Entscheidend ist ein fester Ablauf, damit die Bitte nicht vom Zufall abhängt.
Darf ich Kunden für eine Google-Bewertung belohnen?
Nein. Google verbietet Anreize wie Rabatte, Gutscheine oder Gewinnspiele für Bewertungen. Solche Bewertungen können entfernt werden und sind in Deutschland zudem wettbewerbsrechtlich angreifbar.
Darf ich nur zufriedene Kunden um eine Bewertung bitten?
Nein. Das gezielte Fragen nur zufriedener Kunden wird Review-Gating genannt und ist nach den Google-Richtlinien nicht zulässig. Bitten Sie alle Kunden gleichermaßen.
Dürfen Mitarbeiter das eigene Unternehmen bei Google bewerten?
Nein. Bewertungen von Mitarbeitern, Inhabern oder deren Angehörigen stellen einen Interessenkonflikt dar und verstoßen gegen die Google-Richtlinien. Mitarbeiter sollten Kunden um Bewertungen bitten, aber nicht selbst bewerten.
Darf ich Kunden per E-Mail um eine Bewertung bitten?
Grundsätzlich ist das ein gängiger Weg. Bewertungsanfragen per E-Mail können rechtlich aber als Werbung gelten. Klären Sie daher mit Ihrer Datenschutz- oder Rechtsberatung, welche Einwilligung Sie benötigen.
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